Für die Entwicklung meines fotografischen Stils spielte die Tatsache, im Brandenburger Land aufgewachsen zu sein, eine entscheidende Rolle. Geprägt von der Schlichtheit dieser Landschaft, sind es eher die einfachen und alltäglichen Motive, die vernachlässigten und scheinbar nebensächlichen Details, die mich zur fotografischen Auseinandersetzung anregen. Die reine Natur ist für mich dabei von geringem Interesse. Vielmehr ist es der in der Landschaft erkennbare Einfluss des Menschen, der mich fasziniert, sowohl die Spuren, die er hinterlässt, als auch die Art, wie er seine Umwelt gestaltet. Dabei geht es mir um die leisen Töne, um die stillen Szenen, die wie selbstverständlich am Wegesrand liegen, und die erst im Nachklang eine Resonanz entstehen lassen. Es ist mir ein Anliegen die Schönheit, die in diesen „gedemütigten“ Orten steckt, auf das Bild zu bannen und dem Betrachter nahezubringen.


Wichtig ist es mir jedoch, neben der ästhetischen Komponente, mit meinen Arbeiten noch einen weiteren Aspekt zu transportieren. Oft erst auf den zweiten Blick erkennbar, werden verschiedene Facetten des menschlichen Daseins beleuchtet. Verborgen hinter der Oberfläche befinden sich ironische, skurrile oder sozialkritische Kommentare. Ich bevorzuge diese subtile Art der Darstellung, um den Betrachter zur intensiven Auseinandersetzung mit den Bildern anzuregen, ohne ihm jedoch eine fertige Meinung oder Interpretation vorzugeben.

Ausstellungen

2017

Gruppenausstellung „#skills“, Kunsthalle Brennabor, Brandenburg an der Havel

2017

Gruppenausstellung zum Tag der Offenen Ateliers, Galerie M, Potsdam

2016

Neumitgliederausstellung, Galerie M, Potsdam

2015

5 Jahre Edition Camos, Gemeinschaftsausstellung in der Galerie Edition Camos, München

2015

Milk and Honey, Galerie Edition Camos, München

2014

Milk and Honey, Fotogalerie Potsdam

2013

Ansichten, Gemeinschaftsausstellung im Ministerium der Finanzen des Landes Brandenburg

2012

Artificial Landscapes, Fotogalerie Potsdam

2010

Denkräume, Humboldt-Universität zu Berlin